- Gehäuse
Flaches Gehäusedesign, Farbe: Schwarz
Abmessungen: 23,7 x 20 x 9,5 cm (LBH) = ca. 4,5 Liter
Gesamtlänge mit PCIe-Slot Befestigung und Rändelschrauben: 25,0 cm
Gewicht: 1,9 kg netto, 3,5 kg brutto
Öffnung für das Kensington Lock auf der Geräte-Rückseite
Betriebsposition horizontal oder vertikal mit der mitgelieferten VESA-Halterung - Netzteil
Externes 180 W Netzteil (lüfterlos)
Eingang: 100-240 V AC, 50-60 Hz, max. 2,5 A
Ausgang: 19,5 V DC, max. 9,23 A, max. 180 W Ausgangsleistung
AC-Stecker mit Schutzkontakt, ca. 1,7 m langes Kabel
DC-Stecker: 5,5 / 2,5 mm (Außen/Innen-Durchmesser) - Betriebssystem
Dieses System wird ohne Betriebssystem ausgeliefert.
Es ist kompatibel mit Windows 11 und Linux (64 Bit) - Prozessor-Unterstützung
Prozessor Sockel LGA1851
Unterstützt Intel Core Ultra 9/7/5 Prozessoren der 200er-Serie
Codename "Arrow Lake-S"
Maximal unterstützte Prozessor-Verlustleistung (Base TDP) = 65 W.
Unterstützt nicht die Unlock-Funktion von Intel Prozessoren der K-Serie.
Bis zu 24 CPU-Kerne (8 Performance-Kerne und 16 Effizienz-Kerne)
Neuronaler Prozessor (NPU) mit 13 TOPS KI-Performance - Prozessor-Heatpipe-Kühlung
Prozessor-Kühlung mit Heatpipe-Technologie und zwei Lüftern (6 cm) - Mainboard / Chipsatz / BIOS
Mainboard im Mini-ITX-Format 17 x 17 cm
Chipsatz: Intel® B860
AMI BIOS im 32 MB EEPROM
Hochwertige Feststoff-Kondensatoren (Solid Capacitors)
Unterstützt Hardware-Überwachung und Watchdog-Funktion
Unterstützt das Unified Extensible Firmware Interface (UEFI)
Unterstützt Neustart nach Stromausfall (power on after power failure) [1]
Unterstützt Firmware TPM v2.0 (fTPM) - Speicher-Unterstützung
2x SO-DIMM-Steckplatz mit 262 Pins
Unterstützt DDR5-5600 (PC5-44800) SDRAM mit 1,1 V
Unterstützt Dual-Channel-Modus
Unterstützt maximal 48 GB pro Steckplatz
Gesamtkapazität maximal 96 GB
Hinweis: Unterstützt unbuffered DIMM-Module (kein ECC oder registered) - Integrierte Grafikfunktion
Die Eigenschaften der integrierten Intel Grafikfunktion mit Xe-Kernen
hängen vom verwendeten Prozessortyp ab. [4]
Der PC bietet diese Video-Ausgänge:
- HDMI 2.1 unterstützt 8K UHD mit max. 7680x4320 Pixeln bei 60 Hz (4320p60)
- HDMI 2.0 unterstützt 4K UHD mit max. 4096x2160 Pixeln bei 60 Hz (2160p60)
- DisplayPort unterstützt 4K UHD mit max. 4096x2160 Pixeln bei 60 Hz (2160p60)
- optional ein analoger Sub-D/VGA-Ausgang (optionales Zubehör PVG01)
Unterstützt bis zu vier unabhängige Displays über die integrierte Grafikfunktion.
Falls der HDMI 2.1 Port mit 8K-Monitor betrieben wird, dann ist der zweite HDMI Port nicht nutzbar.
DisplayPort und HDMI unterstützen Multikanal Digital Audio über das gleiche Kabel. - Zwei PCIe-Steckplätze
Eine vorinstallierte 90°-Riser-Karte stellt zwei PCI-Express-Steckplätze bereit:
1x PCI-Express X16 Gen 5 Steckplatz
1x PCI-Express X1 Gen 4 Steckplatz
Es werden Grafikkarten mit doppelter Slotbreite unterstützt,
in diesem Fall kann der zweite PCI-Express-Steckplatz allerdings nicht belegt werden.
Die verwendete PCIe-X16-Erweiterungskarte muss folgende Bedingungen erfüllen:
1) Maximale Abmessungen: 205 mm x 120 mm x 45 mm
2) Maximale Verlustleistung: 75 W (optional bis zu 225 W [8])
Für spezielle Anwendungen wird eine 5V-Hilfsspannung (max. 2 A) über ein 4-Pin Molex-Anschlusskabel bereitgestellt. - Audio-Ausgabe
Audio Realtek® ALC 888S High-Definition Audio
Zwei analoge 3,5 mm Audio-Anschlüsse auf der Vorderseite:
1) 2-Kanal Line-out (Kopfhörer)
2) Mikrofon-Eingang
Digitale Audio-Ausgabe über HDMI und DisplayPort möglich - Dual Netzwerk-Controller
Zwei RJ45 Netzwerkanschlüsse mit jeweils zwei Status-LEDs
Verwendete Netzwerkchips:
1) Intel 226LM (linker RJ45-Anschluss) unterstützt 100 / 1.000 / 2.500 MBit/s Datentransferrate
2) Intel 219LM (rechter RJ45-Anschluss) unterstützt 10 / 100 / 1.000 MBit/s Datentransferrate
Unterstützt WAKE ON LAN (WOL) [7]
Unterstützt das Booten vom Netzwork via Preboot eXecution Environment (PXE) - Drei M.2-2280M SSD-Steckplätze
Drei M.2 2280M Steckplätze bieten folgende Schnittstellen:
- Slot 1: unterstützt PCIe Gen4 x4 (NVMe) und SATA (max. 6 Gbit/s)
- Slot 2: unterstützt PCIe Gen4 x4 (NVMe) und USB3.2 Gen2 (max. 10 Gbit/s)
- Slot 3: unterstützt PCIe Gen5 x4 (NVMe) - Zugriff von der Unterseite [9]
Verwendete M.2-Steckkarten müssen 22 mm breit und 80 mm lang sein (Typ 2280).
Die M.2-SSD auf der Unterseite wird mit einem mitgelieferten Kühlkörper-Kit montiert. [9] - M.2-2230E-Steckplatz für WLAN-Karten
Schnittstellen: PCI-Express Gen4 X1, USB 2.0 und CNVi
Verwendete M.2-2230-Steckkarten müssen 22 mm breit und 30 mm lang sein (Typ 2230)
Unterstützt WLAN-Erweiterungskarten
Optionales Shuttle-Zubehör: WLN-M1/M12 [3] - Anschlüsse Vorderseite
Mikrofon-Eingang
Audio Line-out (Kopfhörer)
1x USB 3.2 Gen 1 Typ A ( max. 5 Gbit/s, Blau)
1x USB 3.2 Gen 1 Typ C ( max. 5 Gbit/s)
2x USB 2.0 (Schwarz)
Ein/Aus-Button
Betriebsanzeige-LED (Blau)
Festplatten-LED (Gelb) - Anschlüsse Rückseite
1x HDMI 2.1 (rechter Port)
1x HDMI 2.0 (linker Port)
1x DisplayPort 1.4a [2]
2x USB 3.2 Gen 2 Typ A (max. 10 Gbit/s, rot)
2x USB 3.2 Gen 1 Typ A (max. 5 Gbit/s, blau)
1x 2.5G LAN (RJ45-Port, Intel 226LM-Chip)
1x Gigabit LAN (RJ45-Port, Intel 219LM-Chip)
1x DC-Eingang für externes Netzteil (unterstützt nur 19.5V)
1x Vier-Pin-Anschluss (2,54 mm Rastermaß) unterstützt:
- externen Einschalt-Taster (siehe optionales Zubehör CXP01)
- Clear CMOS Funktion
- 5V DC Spannung für externe Komponenten
2x Perforation für Wireless LAN Antennen
1x Perforation für optionalen VGA-Port (optionales Zubehör PVG01)
1x Öffnung für Kensington-Lock - Weitere Onboard-Anschlüsse
Jumper JP1 für Power-On-after-Power-Fail (Hardware-Lösung) [1]
Front-Anschlüsse für Button, LEDs, USBs und Audio-Ports
4-poliger Lüfteranschluss (belegt für das CPU-Kühlsystem)
Anschlüsse für SATA-Spannung: 5V (4 Pins) und 12V (3 Pins)
Anschluss für optionalen VGA-Port "VGA1" (optionales Zubehör PVG01) - Mitgeliefertes Zubehör
Mehrsprachige Installationsanleitung (DE, EN, FR, ES, JP, KR, SC, TC)
DVD mit Windows 11 Treibersoftware und Handbücher im PDF-Format
Externes Netzteil mit ca. 1,8m AC-Netzkabel (mit Schutzkontakt)
Schutzkappe für den CPU-Sockel (nicht verwenden, falls Heatpipe oder Kühler installiert sind)
CPU-Heatpipe-Kühlsystem vorinstalliert mit Wärmeleitpaste
Kühlkörper-Kit für SSD-Karte mit Schrauben (für den M.2-2280-Steckplatz auf der Unterseite) [9]
dazu: vier Wärmeleitpads 20x70mm in verschiedenen Stärken [9]
VESA-Halter aus Metall unterstützt 75x75 and 100x100 mm
Vier Schrauben M3 x 5 mm (verbindet VESA-Halter mit PC)
Vier Schrauben M4 x 10 mm (verbindet VESA-Halter auf der Rückseite eines Monitors)
Vier Schrauben (M3x5, silber) zum Montieren von drei M.2-SSDs und einer WLAN-Karte - Optionales Zubehör
- CXP01: Adapterkabel für einen externen Power-Button
- PVG01: Adapter für einen VGA-Port
- WLN-M1/M12 (802.11ax, Wifi 6): WLAN-Modul mit zwei Antennen [3]
- WWN04: Adapter/Antennen-Kit für 4G/5G-Erweiterungskarte
- PRC02: Erweiterungskit zur Unterstützung eines zweiten externen Netzteils (PE90 oder PE180) für leistungsstärkere Grafikkarten [6] - Umgebungsparameter
Zulässiger Betriebstemperaturbereich: 0-50°C [5]
Zulässige relative Luftfeuchtigkeit: 10-90% (nicht kondensierend) - Konformität und Zertifikate
EMV: CE, UKCA, FCC, BSMI, RCM, VCCI
Sicherheit: CB 60950/62368, cTUVus, BSMI
Weitere: RoHS, Energy Star, ErP
Dieses Gerät wird als informationstechnische Einrichtung (ITE) der Klasse B eingestuft und ist hauptsächlich für den Betrieb im Wohn- und Bürobereich vorgesehen. Durch das CE-Zeichen wird die Konformität mit den folgenden EU-Richtlinien bestätigt:
(1) Richtlinie 2014/30/EU über die elektromagnetische Verträglichkeit (EMC)
(2) Richtlinie 2014/35/EU über die Sicherheit von elektrischen Betriebsmitteln (LVD)
(3) Richtlinie 2009/125/EG über die umweltgerechte Gestaltung energieverbrauchsrelevanter Produkte (ErP)
[1] Power-On-after-Power-Fail:
Im BIOS-Setup unter "Power Management Configuration" befindet sich die Funktion "Power-On-after-Power-Fail", womit definiert wird wie der PC nach einem Stromausfall reagiert: (1) unbedingt einschalten, (2) Status vor dem Stromausfall wiederherstellen oder (3) ausgeschaltet lassen. Prinzipbedingt kann diese Funktion jedoch bei sehr kurzen Stromausfällen versagen, so dass dieser PC zusätzlich über eine reine Hardwarelösung verfügt. Entfernt man den entsprechenden Jumper JP1, dann startet der PC unbedingt, sobald die Stromversorgung hergestellt wird.
[2] DisplayPort in HDMI/DVI konvertieren
Der DisplayPort Ausgang unterstützt Dual-mode (DP++) und kann mit einem günstigen, passiven Adapterkabel in HDMI oder DVI konvertiert werden. Zum Beispiel:
DELOCK 82590: 1m, DisplayPort (männl., 20P) zu HDMI-A (männl., 19P)
DELOCK 82435: 5m, DisplayPort (männl., 20P) zu DVI-D (männl., 24P)
Die integrierte Grafikfunktion erkennt die Eigenschaft des angeschlossenen Displays und gibt das passende elektrische Signal aus - entweder DisplayPort (ohne Adapter) oder HDMI/DVI (mit Adapter). DVI/HDMI-Monitore werden hierbei allerdings nur im Single-Link-Modus betrieben, also mit max. 1920x1200/60 Hz
Umgekehrt kann ein Bildschirm mit DisplayPort nicht über einen einfachen, passiven Adapter an den HDMI-Ausgang angeschlossen werden.
[3] Optionales Wireless LAN Modul: dieser Slim-PC lässt sich optional mit WLAN/Bluetooth-Funktionalität nachrüsten. Shuttle bietet hierfür das passende Zubehör-Kit WLN-M1/M12 an, bestehend aus einer WLAN-Karte im M.2-2230-Format und zwei externen Antennen mit passenden Antennenkabeln.
[4] Nicht kompatibel sind Intel Prozessoren ohne integrierte Grafikfunktion erkennbar an dem Buchstaben "F" in der Prozessorbezeichnung, z.B. Core Ultra 7 265F.
[5] Hohe Umgebungstemperatur
Für hohe Umgebungstemperaturen ab 40°C werden SSD-Laufwerke anstelle von Festplatten empfohlen.
[6] Erweiterungskit PRC02
Mit Hilfe des Shuttle XPC accessory PRC02 können Sie diesen PC mit einem zweiten DC-Eingang ausstatten um ein zweites externes Netzteil zur Spannungsversorgung anzuschließen. Dies erlaubt den Betrieb von noch leistungsstärkeren Grafikkarten. Standardmäßig werden Grafikkarten mit 75W Verlustleistung unterstützt. Mit zusätzlichem 90W- bzw. 180W-Netzteil erhöht sich dieser Wert auf 150W bzw. 225W.
[7] Hinweis zur Wake-on-LAN-Funktion
Kurzfassung: für die WOL-Funktion verwenden Sie bitte den 2.5G-Netzwerkanschluss
Erläuterung: Dieser PC verfügt über zwei Netzwerkanschlüsse (LAN-Ports):
(1) 1.0G (Intel 219 Chip)
(2) 2.5G (Intel 226 Chip)
Der PC unterstützt die Wake-on-LAN-Funktion (WOL), um den ausgeschalteten Computer (aus dem S5-Modus) über das Netzwerk zu starten. Die Konfiguration erfolgt im "Advanced" BIOS-Setup:
(1) Wake Up by LAN = Enabled (hiermit wird WOL wird aktiviert)
(2) Power-On after Power-Fail = Power On by LAN
Mit der zweiten Einstellung wird das Verhalten nach einem Stromausfall definiert - in diesem Fall soll der PC nicht sofort einschalten, sobald wieder eine Stromversorgung anliegt, sondern er soll auf das Einschaltsignal über den Netzwerkanschluss warten. Das Einschalten über Netzwerk (WOL) funktioniert nach einem Stromausfall aus technischen Gründen jedoch nur über den 2.5G-Netzwerkport. Verwenden für die WOL-Funktion nicht den 1.0G-Netzwerkport, falls mit einer Unterbrechung der Versorgungsspannung des PCs zu rechnen ist.
[8] Erweiterungskit PRC02
Mit Hilfe des Shuttle XPC accessory PRC02 können Sie diesen PC mit einem zweiten DC-Eingang ausstatten um ein zweites externes Netzteil zur Spannungsversorgung anzuschließen. Dies erlaubt den Betrieb von noch leistungsstärkeren Grafikkarten. Standardmäßig werden Grafikkarten mit 75W Verlustleistung unterstützt. Mit zusätzlichem 90W- bzw. 180W-Netzteil erhöht sich dieser Wert auf 150W bzw. 225W.
[9] M.2-Steckplatz auf der Unterseite
Auf der Unterseite des PCs befindet sich ein Gehäusedeckel, worunter sich ein dritter M.2-Steckplatz für SSD-Karten im M.2-2280-Format befindet. Da sich dieser Steckplatz nicht im Luftstrom des Gehäuselüfters befindet (wie die beiden anderen M.2-Steckplätze), muß ein hier eingebaute SSD-Karte besonders gekühlt werden. Hierzu wird ein zweiteiliges Kühlkörper-Kit mit vier Wärmeleitpads 20 x 70 mm in verschiedenen Dicken mitgeliefert.
(1) Bevor die M.2-SSD-Karte in den Kühlkörper eingebaut wird, muß jeweils von oben und von unten ein 1,75mm dickes Wärmeleitpad montiert werden. Falls die SSD-Karte doppelseitig mit Chips bestückt ist, dann wählt man für für die Unterseite das Wärmeleitpad mit 0,5mm Dicke.
(2) Nach dem Einbau der SSD-Karte in den M.2-Steckplatz montiert man noch das 3mm dicke Wärmeleitpad drauf, wodurch eine Wärmebrücke zum Gehäusedeckel geschaffen wird.